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365 Tage, 300 Wörter, 1 Blog
 

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Hallo,ich würde euch gerne mein Projekt vorstellen, welches den Namen trägt:

 

365 Tage, 300 Wörter, 1 Blog

 

Ich werde ab morgen 365 Tage lang jeden Tag mindestens 300 Wörter  schreiben, die ich dann in diesem Blog veröffentliche. Es sollen nicht einfach 300 Wörter über ein Thema sein, das mich gerade interessiert, sondern es sollen 300 Wörter in Form von (Kurz-)Geschichten und anderen literarischen Texten sein. 

Das wichtigste Ziel dieses Projekts ist aber nicht die Qualität der Texte, sondern der Weg dahin. Das heißt: Ich werde sie auch veröffentlichen, wenn sie nicht fertig gestellt sind, wenn sie schlecht sind (ich hoffe, davon wird es dann nur wenige geben..:D) und, wenn sie  in sonstiger Art und Weise nicht gelungen sind.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und hoffe, es gefällt euch!

 

 

Alter: 18
 


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Blog

der schönste Ort der Welt,oder, Erinnerungen an schönste Zeiten 2

Wenn man abends zu Bett ging, schlief man ein mit dem Geräusch des Meeres, das nur vierhundert Meter entfernt war. Man schlief ein mit dem Kreischen der Möwen, die sich um Fisch stritten, und man schlief ein mit der Luft des Meeres, vollgeladen mit Ozon.

Wenn man morgens aufwachte, tat man das fast immer mit Sonne und Wind. Man wurde geweckt von dem Meer, das unerbittlich Wellen schlug und von dem Rauschen, das es verursachte. Egal, an wie vielen Stränden ich war, und wie viele Meere ich sah, keine, wirklich keine besitzt die raue Schönheit der Nordsee. Die Farbe ist ein stürmisches Blau, welches seine Farbe je nach Strömung ändert, der Duft ist salzig und die Luft hat stärke, die man förmlich einatmet und in sich aufnimmt. Nirgendswo habe ich mich so wohl, so gesund gefühlt wie dort. Und selbst mein Großvater wurde von dieser starken Luft von seiner Staublunge befreit, nach über dreißig Jahren, die er dort seinen Camping hatte und bei jeder sich bietenden Gelegenheit dorthin fuhr. Erst mit seinen Kindern, dann mit uns, seinen Enkelkindern. Ich war noch nicht mal einen Monat alt, als ich das erste Mal dort war, was sicher auch der Grund ist, warum ich es dort so liebe. Ich verbrachte fast immer alle Ferien dort, und als ich noch keine Schule hatte, manchmal auch ein halbes Jahr. Wir gingen schon früh morgens an den Strand und kamen meist erst abends wieder. Oder wir machten lange Fahrradtouren an der Küste entlang, oder zu dem Vogelschutzgebiet in den Dünen, die den Campingplatz samt Meer umringten. Natürlich gingen wir auch nach Zandvoort ins Städtchen, welches eine gute halbe Stunde Fußweg auf einem wunderschönen Weg, direkt an dem Übergang zwischen Promenade und Strand, entfernt war.

27.1.16 21:28, kommentieren

der schönste Ort der Welt,oder, Erinnerungen an schönste Zeiten

Wenn ich an meinen Lieblingsplatz, oder meinen Lieblingsort denke, dann kommt nicht mein Zuhause, wie man vielleicht denken würde. Es kommt ein Ort in Holland, der direkt am Meer liegt und Zandvoort heißt. Zwar liebe ich mein Zuhause, doch diesen Ort, an dem ich so oft in meinem Leben war, den lebe ich. Wenn wir dorthin fuhren, zu dem Camping-Häuschen, dass so klein und heimelig war, fühlte ich mich so angekommen und beruhigt, als hätte ich die ganze restliche Zeit nur darauf gewartet, wieder dort zu sein. Das Camping-Häuschen, das mein Opa selbstständig umbaute und ein Badezimmer anbaute hatte zwei Zimmer, plus Bad und Flur. Der Flur war zwei Quadratmeter groß und eine hohe Treppenstufe führte in die Küche, wo gerade Platz genug für einen kleinen Esstisch und eine Küchenzeile war. Nahtlos ging die Küche in das Wohnzimmer über. Ein ebenfalls kleines Zimmer mit zwei Sofas und einen kleinen Wohnzimmer-Tisch. Ein riesiges Fenster, oder besser gesagt ein riesiges Fenster, dass im Vergleich zu der Größe des ganzen Häuschens riesig wirkte, machte das Zimmerchen unglaublich hell und warm. Von der Küche links aus, also in der entgegengesetzten Richtung vom Wohnzimmerbereich, war eine Tür, die in das ebenso kleine Schlafzimmer führte. Hier war ein kleines Fenster, dass wir nachts immer mit dicken, schweren Vorhängen verdunkelten und zudem noch mit einem Handtuch zudeckten, damit es ganz dunkel in dem Zimmer war. Auf der rechten Seite stand ein Doppelbett und auf der linken Seite das „Schneewittchen-Bett“, ein Einzelbett, welches wir den Namen gaben, dazwischen ein schmaler Durchgang, der zu der Badezimmertür führte und ungefähr zwei Meter lang war. Dann war das Zimmer auch schon ausgefüllt. Dass Badezimmer war genauso groß wie das Schlafzimmer, also im Verhältnis zum Rest groß und war ganz weiß. Weiße Fliesen, weiße Toilette, Dusche, Waschbecken, alles weiß. Aus dem Badezimmer führte eine Tür aus Metall nach draußen in den „Hof“. Eine Fläche, die ungefähr sechzig Quadratmeter groß war und zu unserem Grundstück gehörte. Auf diesem Hof befand sich ein „Kabuf“, wie wir ihn nannten. Ein kleines Häuschen, wie ein Gartenhäuschen, welches eine Grundfläche von sechs Quadratmetern hatte. Dieses Grundstück, welches unser Reich war, befand sich auf dem Campingplatz „Het Helmgat“, welcher um die hundert Grundstücke hatte, die eingezäunt, wie unseres, aneinander Grenzten. Diese waren aber wie ein winziges Städtchen geordnet, welche meine „Lieblingsstadt“ war. Zelte gab es kaum, vielleicht ab und an zwei, die dann aber auf einem gesonderten Platz waren.

26.1.16 22:23, kommentieren

einsamer Mond 4

Sie weckte es und erklärte: „Du bist erschaffen als Begleiter des Mondes. Dein Leben ist an das des Mondes gebunden, ist er einmal nicht mehr, wirst du auch nicht mehr sein. Über der Erde auf dem Mond wirst du leben, um ihm ein treuer Freund zu sein.“ Und dem Mond erklärte sie: „ Ich habe dir einen Freund geschenkt. Du wirst von nun an nie mehr allein sein. Dein Freund ist der Mann im Mond, mit dem du nie wieder einsam sein wirst.“ Der Mond war glücklich und das Männlein freute sich, dass es dem Mond ein Freund sein konnte. Beide verstanden sich vom ersten Augenblick an gut.

Sie setzte das Männlein auf den Mond, der sie spüren ließ, wie sehr er ihr dankte und warf den Mond in Richtung Himmel. Er verschwand wurde kleiner und kleiner, bis er nicht mehr zu sehen war.

Am Abend schaute gen Himmel und sah den Mond. Er strahlte heller und schöner als je zuvor und wenn man genau hinschaute, war sogar der Mann im Mond zu sehen, wie er sich mit dem Mond unterhielt.

25.1.16 22:20, kommentieren